
(SeaPRwire) – Ben Carasso, ein 11-jähriger israelischer Junge, wehrt sich gegen Antisemitismus. In einer Zeit, in der mehr Kinder wegen ihrer Religion angegriffen werden, hat er sich auf Social Media gestellt, um seinen Gleichaltrigen eine Möglichkeit zu geben, mit Fakten und Hoffnung zu reagieren.
Carasso hat bereits mehrere Konflikte und Kriege durchlebt – Erfahrungen, die sowohl seine Perspektive als auch seine Stimme geprägt haben. Um israelische Kinder zu vertreten, begann sein Engagement kurz nach den Hamas-Angriffen auf Israel am 7. Oktober 2023. Was als Reaktion begann, wurde schnell zu einer Mission.
Er begann mit Posts auf Social Media, nachdem der Vater eines engen Freundes nach dem Angriff auf das Nova-Musikfestival verschwunden war und später tot bestätigt wurde.
„Ich spreche darüber, damit die ganze Welt versteht, welche Art von Kindheit wir haben“, sagte Carasso.
Carasso spricht direkt an das Publikum auf Englisch und Hebräisch und erreicht Hunderttausende auf Social Media. Seine Botschaft ist klar: Er möchte Kindern, die oft ungehört fühlen, eine Stimme geben und zeigen, dass es auch in jungen Jahren wichtig ist, sich zu äußern.
Carasso wurde in Israel geboren und ist ein dreigenerationaler Nachfahre eines Holocaust-Überlebenden. Sein Engagement wird sowohl von Geschichte als auch von Erfahrung geprägt. Er wuchs in Zeiten anhaltender Konflikte auf, in denen Raketenangriffe und Luftschutzsirenen Teil des Alltags sind. Seine Posts spiegeln diese Realitäten wider – von dem Laufen zu Schutzzonen bis zur Unterstützung von Freunden, deren Familienmitglieder an der Front dienen.
Sein Engagement hat ihn auch direkt in die Zielscheibe der Feindseligkeit gerückt.
Nach seiner Erwähnung in einem Artikel über israelische Kinder wurde Carasso zum Ziel einer Welle von antisemitischen Beschimpfungen online. Hunderte Kommentare erschienen auf Social Media, viele davon persönlich gegen ihn gerichtet – darunter Holocaust-Imagery, das den 11-Jährigen aufforderte, „wie sein Großvater zurück nach Auschwitz zu gehen“, während andere antisemitische Klischees wiederholten und entmenschlichende Bilder verwendeten.
Antisemitismus steigt weltweit und wird für Kinder zunehmend sichtbar. Carasso sagt, er werde nicht zum Schweigen gebracht.
„Meine Pflicht ist es, die Wahrheit überall weiterzuverbreiten“, sagte er.
In einer Umgebung, in der Fehlinformationen schnell verbreitet werden, nimmt Carasso seine Verantwortung ernst.
„In der heutigen Welt gibt es so viele irreführende Informationen online“, sagte er. „Nur weil du ein Foto oder einen Post siehst, heißt das nicht, dass es wahr ist. Wir alle haben eine Verantwortung – Kinder und Erwachsene – die Fakten zu prüfen, bevor wir etwas teilen.“
In den letzten Monaten reiste Carasso nach Australien, wo er mit jüdischen Kindern sprach, um besser zu verstehen, wie Antisemitismus ihr Leben beeinflusst. Darunter war Summer Britvan, die Schwester der 10-jährigen Matilda Britvan, die während des Chanukka-Massakers am Bondi Beach getötet wurde.
„Ich habe mit Summer gesprochen, und sie hat sich so viel über ihre Schwester geöffnet – wie sehr sie sie vermisst und wie stark sie ist“, sagte Carasso.
Diese Gespräche seien Teil einer breiteren Bemühung, Kindern eine Stimme und einen Weg zur Heilung zu geben, sagte er – etwas, das Experten als wichtig bezeichnen.
Für Carasso ist eine der wichtigsten Lücken in Social Media die Abwesenheit von Kinderstimmen.
„Die Seite der Kinder wird nicht besprochen“, sagte er. „Es gibt Kinder, deren Eltern ermordet oder verletzt wurden. Ihr Leben ist nicht mehr das Gleiche.“
Seine Botschaft konzentriert sich weiterhin auf Stärke, Mut und die Verantwortung zu sprechen.
„Sei du selbst. Sei authentisch“, sagte Carasso. „Glaub an dich selbst, wenn du dich engagierst. Ich habe mit acht Jahren angefangen. Ich glaube, andere können es noch besser machen.“
Seine Bemühungen sind nicht unbemerkt geblieben. Carasso erhielt den Resilience Award von der Jewish Agency for Israel und wurde als Israels jüngster Fackelträger bei der Unabhängigkeitstagsfeier des Landes ausgewählt.
Sein Rat an andere Kinder seiner Altersgruppe: „Wenn du an etwas glaubst, sprich auf und habe keine Angst.“
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