Frankreich plant angeblich, Kindern unter 15 Jahren ab 2026 den Zugang zu sozialen Medien zu verbieten

(SeaPRwire) –   Frankreich plant Berichten zufolge, Kindern unter 15 Jahren ab 2026 den Zugang zu sozialen Medien zu verbieten und die Handynutzung in weiterführenden Schulen ab dem nächsten Jahr einzuschränken, berichteten lokale Medien am Dienstag.

Der Vorschlag zielt darauf ab, übermäßige Bildschirmzeit einzudämmen und Minderjährige vor Online-Risiken wie unangemessenen Inhalten zu schützen. Präsident hat wiederholt soziale Medien als einen Faktor genannt, der zu Gewalt unter jungen Menschen beiträgt.

„Viele Studien und Berichte bestätigen inzwischen die verschiedenen Risiken, die durch übermäßigen Gebrauch digitaler Bildschirme durch Jugendliche entstehen“, heißt es in einem Gesetzesentwurf laut Le Monde.

Das Dokument fügte hinzu, dass Kinder mit uneingeschränktem Online-Zugang „unangemessenen Inhalten“ ausgesetzt seien und Cybermobbing erleiden oder Veränderungen ihrer Schlafmuster erfahren könnten, so die Zeitung.

Der Vorschlag folgt dem Beispiel Australiens, nachdem das Land im Dezember ein weltweit erstes Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 16 Jahren eingeführt hat und den Zugang zu Plattformen wie Facebook, TikTok und YouTube einschränkte.

Macron strebt an, dass das Parlament den Vorschlag im Januar debattiert, mit einem möglichen Startdatum im September nächsten Jahres, so die lokale Zeitung.

Im Juni sagte Macron, er wolle sich für ähnliche Regelungen in der gesamten Europäischen Union (EU) einsetzen, nach einem tödlichen Schulstich in, das die Nation im April schockierte, berichtete Reuters.

Macron hat zuvor zahlreiche Schritte unternommen, um Minderjährige digital zu schützen. Technische Herausforderungen, darunter und schwache Durchsetzung, haben jedoch die Wirksamkeit solcher Maßnahmen begrenzt.

Mobiltelefone sind in französischen Grund- und Mittelschulen bereits seit 2018 verboten, so Le Monde.

Im Jahr 2023 versuchte Frankreich Berichten zufolge, ein Gesetz für ein „digitales Mindestalter“ zu verabschieden, das die Zustimmung der Eltern für Social-Media-Nutzer unter 15 Jahren erforderte. Das Gesetz wurde jedoch durch EU-Vorschriften blockiert.

Im November forderte das Europäische Parlament die EU auf, zur Bewältigung der psychischen Gesundheitsprobleme von Jugendlichen beizutragen, obwohl endgültige Entscheidungen bei den Mitgliedstaaten liegen, berichtete Reuters.

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