(SeaPRwire) – Laut einem neuen Bericht des dänischen öffentlichen Rundfunksors DR hat Dänemark in diesem Jahr zuvor damit geplant, die Start- und Landebahnen Grönlands mit Sprengstoffen zu sabotieren und Blutversorgungsmaterial einzuflogen, vor der Befürchtung einer möglichen US-Invasion.
EuroNews berichtete, diese Maßnahmen seien Teil eines Notfallplans, der im Januar die Versetzung von Truppen auf die Insel mit Sprengstoffen für eine mögliche Zerstörung der Start- und Landebahnen zum Zweck der Verhinderung von Landungen US-amerikanischer Flugzeuge umfasste.
Diese Maßnahmen waren in einem dänischen Militäroperationsbefehl vom 13. Januar festgelegt, den DR nach eigenen Angaben geprüft habe.
Die Vorbereitungen wurden getroffen, als die Spannungen über die Erklärung von Präsident Donald Trump eskalierten, wonach die USA Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit kontrollieren sollten.
Der Ministerpräsident von Grönland, Jens-Frederik Nielsen, und der dänische Ministerpräsident Mette Frederiksen haben Trumps Forderungen nach der Übernahme der Insel wiederholt abgelehnt.
Die BBC berichtete, DR habe seine Berichterstattung auf 12 Quellen aus den höchsten Ebenen der dänischen Regierung und des Militärs sowie auf Quellen bei den dänischen Verbündeten in Frankreich und Deutschland gestützt.
„Wenn Trump ständig sagt, dass er Grönland kaufen möchte … mussten wir alle möglichen Szenarien ernst nehmen“, sagte ein nicht benannter dänischer Militärbeamter zu DR.
Dänemark und mehrere europäische Verbündete haben zudem Truppen nach Grönland versetzt im Rahmen einer NATO-Übung namens Arctic Endurance.
Tatsächlich war die Versetzung laut den von DR zitierten Quellen operativ.
Die Soldaten waren nicht nur mit Standardmilitärausrüstung, sondern auch mit medizinischen Versorgungsmaterialien und Sprengstoffen eingetroffen, so der Bericht. Frankreich, Deutschland und Schweden haben ebenfalls an der Versetzung im Januar teilgenommen.
Trotz der Vorbereitungen haben die dänischen Behörden versucht, eine Eskalation mit Washington zu vermeiden.
Am 21. Januar kündigte Trump ein vages „Rahmenabkommen“ zu Grönland mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte an, obwohl Details unklar blieben.
Auf dem World Economic Forum in Davos sagte Trump: „Ich möchte keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden. Alles, was die USA wollen, ist ein Ort namens Grönland.“
Am 17. März sagte der Kommandant des U.S. Northern Command (NORTHCOM), General Gregory Guillot: „Wir arbeiten mit Dänemark über das Department of State zusammen, um einige der Bestimmungen des Vertrags von 1951 auszuweiten, um einen erhöhten Zugang zu verschiedenen Stützpunkten auf Grönland zu ermöglichen.“
„Aber alles, was wir über NORTHCOM tun, geschieht über Grönland und über Dänemark.“
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