
(SeaPRwire) – Die kubanische Regierung hat mehr als 2.000 Gefangene freigelassen, da die Insel mit wachsendem wirtschaftlichen Druck im Zusammenhang mit US-Sanktionen und sich verschärfenden Kraftstoffknappheiten konfrontiert ist.
Die kubanische Botschaft in Washington teilte mit, dass die Behörden 2.010 Häftlingen nach Bestimmungen der kubanischen Verfassung Begnadigungen gewährt haben, wobei Faktoren wie gutes Verhalten, bereits abgesessene Haftzeit und Gesundheitszustand als Gründe genannt wurden.
„Diese humanitäre und souveräne Geste basierte auf einer sorgfältigen Analyse der Art der von den Häftlingen begangenen Straftaten, ihres guten Verhaltens während der Haft [und] der Tatsache, dass sie einen erheblichen Teil ihrer Strafen bereits abgesessen haben“, erklärte die Botschaft in einer auf X veröffentlichten Erklärung.
Beamte erklärten, zu den Freigelassenen gehörten junge Menschen, Frauen, ältere Erwachsene sowie ausländische Staatsbürger und kubanische Staatsangehörige, die im Ausland leben, aber auf der Insel inhaftiert waren.
Die Regierung teilte mit, dass Gefangene, die wegen schwerer Verbrechen wie Mord, sexueller Nötigung, gewaltsamen Raubs, Drogendelikten und Korruption von Minderjährigen verurteilt wurden, sowie Wiederholungstäter von der Freilassung ausgeschlossen wurden.
Diese Maßnahme ist die zweite Gefangenenfreilassung in diesem Jahr und fällt in die Karwoche, die kubanische Beamte als üblichen Zeitraum für solche Maßnahmen bezeichnet haben.
Die Freilassung erfolgt, während Kuba mit einer sich verschärfenden Wirtschafts- und Energiekrise zu kämpfen hat, die teilweise auf eine erneute Druckkampagne der Trump-Regierung zurückzuführen ist, die darauf abzielt, der Insel den Zugang zu ausländischem Öl abzuschneiden. Die Beschränkungen haben zu weit verbreiteten Kraftstoffknappheiten, Stromausfällen und wachsenden Unruhen im ganzen Land beigetragen.
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Präsident Donald Trump hat Zölle gegen jedes Land angedroht, das Öl nach Kuba liefert, und Länder wie Mexiko gedrängt, die Lieferungen einzustellen, als Teil einer umfassenderen Bemühung, die Energieversorgung der Insel einzudämmen.
Die USA haben außerdem Anfang dieser Woche einem Tanker erlaubt, Kraftstoff nach Kuba zu liefern, nach monatelangen schweren Knappheiten. Das Weiße Haus stellte diese Maßnahme als humanitäre Ausnahme und nicht als Richtungswechsel in der Politik dar.
Trump hat zudem seine Rhetorik verschärft und kürzlich bei einer Diskussion über US-Auslandseinsätze gesagt „Kuba ist als nächstes dran“, obwohl er später versuchte, diese Äußerung herunterzuspielen.
Die sich verschärfende Krise hat zudem Proteste und Zusammenstöße auf der ganzen Insel ausgelöst.
Kuba steht seit der Revolution von Fidel Castro im Jahr 1959 unter kommunistischer Herrschaft und wird derzeit von Präsident Miguel Díaz-Canel geführt, der Raúl Castro im Jahr 2018 abgelöst hat.
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